Ausbildung zum Elektroniker

Die Ausbildungen zum Elektroniker sind als Monoberufe strukturiert. Mono-was? Das heißt, dass du dich von Beginn an für ein Einsatzgebiet entscheidest, auf das die Ausbildung zum Elektroniker ausgerichtet ist. Derzeit gibt es sechs unterschiedliche Ausbildungen zum Elektroniker in der Industrie und drei Ausbildungen im Handwerk. All diese Ausbildungen dauern 3 ½ Jahre, das erste Jahr ist dabei für alle Ausbildungen gleich, ab dem zweiten Jahr beginnt dann die Spezialisierung auf das Einsatzgebiet, für das du dich mit der Ausbildung entschieden hast.

Der Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik ist, gemessen an der Anzahl der jährlich neuen Auszubildenden, der am meisten verbreitete Elektronikerberuf. Er richtet beim Hausbau die Stromversorgung des Gebäudes ein, wartet die Stromverteilung und ist für entsprechende Reparaturarbeiten zuständig. Diese Ausbildung zum Elektroniker orientiert sich an der Handwerksordnung. Die ähnliche Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme gehört zur Industrie und ist nach deren Verordnung strukturiert. Hauptsächlich unterscheiden sie sich aber im Inhalt: Als Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme beobachtest und reparierst du hauptsächlich Versorgungssysteme und Sicherheitsanlagen zusammen mit dem Gebäudemanagement.

Drei Fachrichtungen im Handwerk
In diesem Beruf bist du in einem sehr großen und vielfältigen Arbeitsfeld tätig und deckst einen großen Aufgabenbereich ab. Aus diesem Grund kannst du auch aus drei Fachrichtungen wählen und in den Feldern:
1. Energie- und Gebäudetechnik,
2. Automatisierungstechnik
3. Informations- und Telekommunikationstechnik tätig sein.