Elektro-Check

Jeder Betreiber einer elektrischen Anlage ist für den ordnungsgemäßen Zustand derselben verantwortlich! Gemäß den Unfallverhütungsvorschriften - BGV A3 sind elektrische Anlagen und Betriebsmittel mindestens alle 4 Jahre entsprechend der DIN VDE 0105 zu überprüfen. Dieses bedeutet, daß Sie als Hausbesitzer bzw. als Vermieter verpflichtet sind, Ihre Installation durch eine Elektrofachkraft überprüfen zu lassen. Gerne Überprüfen wir Ihre Elektroanlage, egal ob gewerblich oder privat !

Die Verkehrssicherungspflicht

Nach der VDE-Bestimmung DIN 0105 sind elektrische Anlagen und ortsfeste Betriebsmittel entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften der Unfallversicherungsträger mindestens alle vier Jahre und Fehlstrom- und Fehlspannungsschutzeinrichtungen mindestens alle sechs Monate zu überprüfen. Diese Prüffristen gelten nicht nur für gewerbliche Vermieter, sondern auch für Privatleute. Wird die Kontrollpflicht nicht erfüllt und entsteht dem Mieter hierdurch ein Schaden, so haftet der Vermieter auf Schadenersatz.

Elektrische Anlagen müssen fachgerecht gewartet und in regelmäßigen Abständen einer fachgerechten Prüfung unterzogen werden. Nur elektrische Anlagen, die fachgerecht gewartet und geprüft werden, bieten ein Höchstmaß an Betriebssicherheit und damit auch ein Höchstmaß an Personen-, Sach- und Brandschadensicherheit.

Diese Forderung wird auch durch

  • das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG),
  • die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV),
  • die DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3) (§ 5) sowie
  • die VDE-Bestimmungen, insbesondere der VDE 0100-600 "Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 6: Prüfungen" und der VDE 0105-100 "Betrieb von elektrischen Anlagen"

erhoben und bleibt somit unberührt im Hinblick auf mögliche versicherungsinterne Entscheidungen.

Quelle: https://www.elektrofachkraft.de/expertenbeitraege/wartungs-und-pruefpflicht-in-elektrischen-anlagen#ixzz4S2Wkrmup

Gerichtsurteile

Gerichtsurteil:

Pflicht zur regelmäßigen Überprüfung
Der Betreiber ist für den Zustand seiner elektrischen Anlagen auch im juristischen Sinne verantwortlich. Das unterstreicht ein Urteil des Oberlandesgerichts Saarbrücken. Das OLG entschied, daß ein Vermieter die Elektroanlagen seines Hauses regelmäßig überprüfen muß. Entsteht im Haus ein Brand und steht zugleich fest, daß eine Schutzeinrichtung versagt hat und die Kontrollpflichten nicht erfüllt worden sind, so gilt die Pflichtverletzung des Vermieters als Schadensursache. Wichtig ist vor allem die Überprüfung der elektrischen Schutzschalter und ähnlicher Sicherheitseinrichtungen. Prüfnachweise für Elektroanlagen erscheinen besonders in Betrieben dringlich, wo Gewerbeaufsichtsämter und Berufsgenossenschaften die Sicherheit überprüfen. (OLG Saarbrücken, Urteil vom 4. Juni 1993, AZ: 4 U 109/92, NJW 93, 3077)

Private Nutzung:

Eine neue VDE-Bestimmung legt regelmäßige Prüfungen auch in Wohnungen und Gebäuden für private Wohnzwecke fest!
Grundsätzlich gilt:
Der Eigentümer einer Elektroanlage ist auch für deren Zustand verantwortlich. Somit ist der Eigentümer in der Regel auch für Schäden, die aus dem nicht ordnungsgemäßen Zustand einer Anlage entstehen, haftbar.

Gewerbliche Nutzung:

Grundsätzlich gilt:
Die Inhaber von Betrieben sind für den einwandfreien Zustand der Elektroanlage verantwortlich und müssen ihn im Schadensfall gegenüber den Gewerbeaufsichtsämtern, den Berufsgenossenschaften und Versicherungen nachweisen können. Laut Unfallverhütungsvorschrift BGV A2 muß die Elektroanlage im Betrieb mindestens alle 4 Jahre überprüft (nicht ortsfeste Geräte sogar alle 6 Monate).

In Gewerbebetrieben geht die Verantwortung des Eigentümers (sofern er nicht der Nutzer, sondern Vermieter der Räume ist, z.B. in einem vermieteten Bürogebäude) vom Schaltschrank bis zum Übergabepunkt an den vermieteten Raum. Innerhalb des gemieteten Raumes ist der Mieter für den Zustand der ihn betreffenden Teile der Anlage verantwortlich.

Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz durch Elektro-Check | BGV A3-Prüfung | Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 + 4

Ab dem 01.05.2014 wurde die Systematik des Schriftenwerks grundlegend verändert. Die Vorschrift der Berufsgenossenschaft BGV A3 wurde ersetzt in die "DGUV Vorschrift 3". Die Unfallverhütungsvorschrift GUV-V A3 wurde umgewandelt in "DGUV Vorschrift 4". Beide Vorschriften gelten für Elektrische Anlagen und Betriebsmittel.

Der E-Check ist die Prüfung für elektrische Anlagen und Betriebsmittel und berücksichtigt die Prüfungsinhalte sowie Prüfungsintervalle, die dem Betreiber durch die Betriebssicherheitsverordnung (§ 3, § 14 und § 15 BetrSichV), die Technischen Regeln der Betriebssicherheitsverordnung (TRBS 1111, 1201, 1203 Teil3, 2131), die Arbeitsschutzgesetze (§ 5 und § 6 ArbSchG) oder die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV Vorschrift 4 (ehemals GUV-V A3) und DGUV Vorschrift 3 ( ehemals BGV A3)) auferlegt sind.

Die DIN VDE-Bestimmungen sehen vor:

  • Elektrische Anlagen und ortsfeste Betriebsmittel sind nach DGUV (BGV A3) alle 4 Jahre einem E-Check zu unterziehen. Hierzu zählen beispielsweise Leuchten, Verteilungen, Kabel und Leitungen.
  • Ortsveränderliche Betriebsmittel (mobile elektrische Geräte) sind nach DGUV (BGV A3) alle 6 - 24 Monate je nach Gefährdungspotential einem E-Check zu unterziehen. Hierzu gehören z. B. Computer, Drucker, Kaffeemaschinen, Faxe und Bohrmaschinen.

Gerne erteilen wir Ihnen ausführliche Informationen zum Elektro-Check, fordern Sie jetzt Ihr individuelles Angebot an, denn ein Elektro-Check reduziert Ihr Schadensrisiko und spart Ihr Geld.